Nokia outsourct Symbian
Der in Finnland beheimatete Handy-Hersteller Nokia möchte die Weiterentwicklung und Betreuung seines Betriebssystem Symbian künftig in die Hände eines Drittunternehmens legen. Als Partner haben sich die Nokia-Manager den in Irland ansässigen Dienstleister „Accenture“ ausgeguckt. Im Unternehmen Nokia kostet das 7.000 Mitarbeiter ihren Job. Die ersten Entlassungen wird es zu Ende des Jahres 2011 geben, gaben die Nokia-Bosse gegenüber der Presse bekannt. Etwa 3.000 Mitarbeiter bekommen die Chance, direkt zu „Accenture“ wechseln und dort ihre Fachkenntnisse auch weiterhin in das Betriebssystem mit einbringen zu können. Ob sich diese Umstrukturierung in der Zukunft von Symbian positiv oder negativ auswirkt, dazu möchte derzeit niemand eine Prognose abgeben.
Zielstellung der Auslagerung von Symbian aus dem Hause Nokia ist eine Reduzierung der Kosten. Die Einsparungen betreffen vor allem die Bereiche Entwicklung und Forschung und sollen sich bis zum Jahresende 2013 auf rund eine Milliarde Euro belaufen. Erste Andeutungen in diese Richtung hatte es bereits im Februar 2011 gegeben, als die Nokia Manager die Kooperation mit Microsoft öffentlich machten. Die Vertragsunterzeichnung zur Betreuung von Nokia Symbian durch „Accenture“ ist für den Sommer 2011 geplant und der Vertrag soll aktuellen Erkenntnissen zufolge auch eine Klausel zur technischen Unterstützung des Betriebssystem Windows Phone mit enthalten.